Der Einzug von Kennzahlen in das Personalmarketing: Cost-of-Hire

In unserer neuen Joblog Serie zum Thema Leistungskennzahlen (engl: KPI’s) haben wir Ihnen in den letzten Woche die Kennzahl “Cost-of-Vacancy” vorgestellt und erklärt, wie ein Unternehmen die Kosten einer nicht besetzten Stelle kalkulieren kann. Es verwundert kaum, dass bei durchschnittlich 82 Tagen, die es dauert einen geeigneten Kandidaten zu finden, diese Zahl im Auge behalten werden sollte - denn jeder Tag kostet das Unternehmen Geld.

 

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Natürlich kostet nicht nur eine nicht besetzte Stelle das Unternehmen Geld - sondern auch der Prozess der Rekrutierung.

Diesmal geht es also um die Cost of Hire. 

Diese Kennzahl gibt Aufschluss darüber, wie viel eine HR Abteilung ausgibt (Kosten der Ressourcen wie Personal und Stellenausschreibung auf Online Portalen) um die richtigen Talente zu finden und einzustellen. Das ist ein Prozess, den viele Personalmanager optimieren wollen um Budget pro neue Einstellung einzusparen.

Der Prozess umfasst in der Regel folgende Schritte. Bei jedem dieser Schritte kann man ansetzen, um (kosten)effizienter vorzugehen.

  • Stellenausschreibung auf Online Stellenbörsen
  • Bewerbungen sichten
  • Bewerbungen für Endrunde final auswählen, Kandidaten kontaktieren
  • Vorbereitung von Interviews mit den Kandidaten
  • “Closing”: Finale Interviewrunde, Administratives, Referenzen anrufen etc.

 

Bei der Unterzeichnung des Vertrags hört es aber nicht auf. Im Schnitt dauert es nämlich ca. 5 Monate bis ein neuer Mitarbeiter so viel Wert generiert wie er bisher gekostet hat. Diverse Trainings, Zeit der bestehenden Mitarbeiter im Unternehmen für die “Integration” des neuen Mitarbeiters, Firmenhandy etc. kosten das Unternehmen dann auch erst mal einiges an Ressourcen. Trainings gehören zu den kostenintensivsten Aufwendungen von Unternehmen für Ihre Mitarbeiter - zahlen sich aber aus - zumal immer mehr Menschen die Option auf Weiterbildung als ein sehr wichtiges Kriterium bei der Wahl ihres Arbeitgebers sehen und schon im Bewerbungsgespräch gezielt danach fragen.

Schätzungen zufolge kostet ein Mitarbeiter das 1,5 bis 3 -fache seines Gehalts. Darin enthalten sind Bonuszahlungen, Steuern, Ausrüstung, Trainings, Rente etc.). Unternehmen sollten also die Kosten für die oben aufgeführten Punkte nicht nur kennen, sondern auch gründlich schauen, ob sie ihren Rekrutierungsprozess schon effizient genug ausführen. Dafür verlangt es eine HR Abteilung, die die Kennzahlen ebenso gut kennt wie die Buchhaltung.

 

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