Manpower Arbeitsmarktbarometer: Jobblüte im Frühjahr

Am Dienstag haben wir unser neues Arbeitsmarktbarometer für das zweite Quartal 2014 veröffentlicht. Die Ergebnisse passen irgendwie zum frühlingshaften Wetter dieser Woche: Nicht nur die Natur erwacht, auch der Arbeitsmarkt nimmt Fahrt auf. Für Gesamtdeutschland ergibt sich – saisonbereinigt – ein Netto-Beschäftigungsausblick von +7 Prozent.

 

 

Der Wert ist im Vergleich zum Vorquartal um zwei Prozentpunkte gestiegen und ist so hoch wie seit über einem Jahr nicht mehr. Die deutschen Arbeitgeber sind optimistisch: Im Zeitraum April bis Juni 2014 planen 11 Prozent von ihnen, neue Mitarbeiter einzustellen, nur 3 Prozent rechnen mit Entlassungen.

 

Beste Aussichten in Berlin und Ostdeutschland

Schaut man auf die einzelnen Regionen und Metropolen Deutschlands, sticht vor allem Berlin positiv hervor, nachdem die Prognose des Vorquartals dort noch negativ gewesen war. Das Arbeitsmarktbarometer für die Hauptstadt klettert um 19 Prozentpunkte auf +16 Prozent. Auch in der umliegenden Region sind die Aussichten gut: In Ostdeutschland liegt der Saldo bei +10 Prozent. Auch in allen anderen Gebieten der Bundesrepublik misst das Arbeitsmarktbarometer positive Werte. In München beispielsweise sind die Arbeitgeber zwar zurückhaltender als noch im ersten Quartal 2014, trotzdem liegt der Saldo bei immerhin +5 Prozent. 


Zugkräftigste Branche innerhalb Deutschlands bleibt der Finanz- und Dienstleistungssektor, diesmal mit einem besonders starken Ergebnis von +22 Prozent. Zuversichtlich gestimmt sind Arbeitgeber aber auch im Baugewerbe, bei den Versorgungsunternehmen und im Bereich Handel und Gastronomie.

 

Auch jenseits der Grenzen geht es aufwärts

Erfreuliche Prognosen geben Arbeitgeber auch in anderen Ländern Europas ab. Dazu zählt das von der Eurokrise gebeutelte Spanien. Das Manpower Arbeitsmarktbarometer erreicht dort zum ersten Mal seit 2008 wieder einen positiven Wert und steigt von -3 auf +4 Prozent. Ähnlich ist die Entwicklung in Irland (von -5 auf +2 Prozent). Zu den wenigen Ländern mit einer negativen Prognose gehören Italien – wo der Trend allerdings nach oben zeigt – und Frankreich.


Weitere aktuelle Ergebnisse sowie Statements dazu von ManpowerGroup Geschäftsführer Herwarth Brune gibt es in unserer Pressemitteilung. Auf unserer Website finden Sie außerdem eine ausführliche Broschüre zum Download.


Das Manpower Arbeitsmarktbarometer für das dritte Quartal 2014 erscheint am 10. Juni 2014. Mehr dazu dann hier im JOBlog.