Personalmanagement im Industrie 4.0 Zeitalter: Teil IV - Ausblick: Die Revolution lässt nicht auf sich warten

Im vierten und letzten Teil unserer Blogserie “Personalmanagement im Industrie 4.0 Zeitalter” beleuchten wir die Wichtigkeit der Unternehmenskultur auf die Umsetzung des HR 4.0 Ansatzes.

 

Personalmanagement, HR, Planung, Hemd

In (zu) vielen Unternehmen spürt man noch wenig von der vierten industriellen Revolution. Zu den größten Bremsern zählt neben Führungsthemen vor allem der Fachkräftemangel. Mitarbeiter mit den passenden Talenten und Qualifikationen sind rar und begehrt, und auch Aus- und Weiterbildungen orientieren sich in weiten Teilen noch zu wenig an den Anforderungen des neuen, digitalen Zeitalters. An zu vielen Stellen wird nach dem perfekten Kandidaten gesucht, statt die eigene Mannschaft gezielt weiterzuentwickeln. Viele Unternehmen verschließen zudem ihre Augen vor den aktuellen Herausforderungen und scheuen die nötigen Investitionen.

Außerdem stellen die Nutzung von Netzwerken und Cloud Computing hohe Anforderungen an die IT-Sicherheit, die wiederum nur mit ausreichend Fachkräften und Investitionen geleistet werden kann.

Hinzu kommen rechtliche Unsicherheiten. Doch im Angesicht dieser Hürden die Revolution im eigenen Unternehmen einfach abzusagen hilft nicht weiter. Denn Firmen, die sich den Herausforderungen, Möglichkeiten und Chancen der neuen Zeit verweigern, werden von denen abgehängt werden, die sie erfolgreich nutzen. HR 4.0 heißt, die Herausforderungen anzugehen und den Wandel pro-aktiv zu gestalten.


 

Wo sehen Sie die größten Stolpersteine bei der Umsetzung Ihrer digitalen Agenda?


Zwei Punkte sind hier hervorzuheben: Vielen Unternehmen trauen sich offenbar nicht zu, die Herausforderungen der Digitalisierung mit ihren vorhandenen personellen Ressourcen zu meistern. Diese Erkenntnis wird bestätigt durch die große Zahl der Unternehmen, die Aus- und Weiterbildung (39%) sowie Recruiting von Fachpersonal (28%) unter der Kernaufgabe einer digitalen Agenda priorisieren. Wie bei der Frage nach den vermuteten Risiken sehen nur 15% kulturelle Vorbehalte als Problem. Dabei sind diese unter gar keinen Umständen zu unterschätzen: Eine Digitale Agenda, die es versäumt, das Thema kultureller Vorbehalte zu adressieren, kann zu einer Gefahr jeder digitalen Initiative, wenn nicht gar für das gesamte Unternehmen, werden.

 

  • 47% Fehlen von Fachkräften
  • 35% Finanzierungslücken
  • 32% Aus- und Weiterbildungslücken

Quelle: K&K Trendbuch


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