Virtual goes reality

Virtual Reality ist eines der Buzzwords 2016. Auf nahezu jeder Messe werden die Potenziale dieser Technologie für Unternehmen herausgestellt und Verantwortliche auf die Wichtigkeit hingewiesen, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Leider haben jedoch viele “Experten” selbst noch keine praktischen Lösungsansätze.

 

 

Virtual Reality

Auch (und gerade!) für den Einsatz im Personalwesen sind Ideen zum Einsatz von Virtual Reality Massenware. Aber auch hier mangelt es an Wegen diese umzusetzen. Einen effizienten und praxisorientierten Ansatz zur Einführung von Virtual Reality in Ihren HR-Prozess hat die ManpowerGroup entwickelt. Die Zielgruppe für die Technologie ist da. Jeder fünfte Bundesbürger ab 14 Jahren kann sich vorstellen, eine VR-Brille zu nutzen. Das entspricht circa 14 Millionen potenziellen Anwendern. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands BITKOM. Auch jeder vierte 30- bis 49-Jährige interessiert sich für die Nutzung, bei den über 50-Jährigen sind es immerhin 13 Prozent.

Unternehmen stehen in der Rekrutierung und im Onboarding von neuen Mitarbeitern vor vielfältigen Problemen. Zwei dieser Probleme sind zum Einen, dass sich neue Mitarbeiter im Vorfeld oft kein reales Bild von Ihrem neuen Arbeitsplatz machen können und zum Anderen, dass die Gefahr von Arbeitsunfällen gerade in der Einarbeitungsphase um ein Vielfaches erhöht ist. 

Kandidaten können Arbeitsplatz virtuell kennenlernen

Hierfür hat die ManpowerGroup eine Lösung auf Basis der Virtual Reality Technologie entwickelt. Mithilfe von 360° Videos kann Kandidaten der neue Arbeitsplatz virtuell zugänglich gemacht werden. Ein solcher virtueller Rundgang dauert etwa zweieinhalb Minuten. Räumlich vollkommen unabhängig, begeben sich die Kandidaten unter Einsatz einer VR-Brille auf den Weg durch ihre neue Arbeitswelt. Sie sehen ihren Arbeitsplatz und erhalten dabei auch gleich eine Einweisung mit Hinweisen auf Arbeitsabläufe und mögliche Gefahrenstellen.


Schließlich können sie noch einen Blick in die Umkleidekabinen und in die Kantinewerfen, bevor der virtuelle Rundgang endet. Wer sich genauer umsehen möchte, kannden Film zwischendurch pausieren. Neben der Nutzung mit einer VR-Brille können die Videos selbstverständlich auch auf allen anderen Endgeräten abgespielt werden und verfügen weiterhin über die 360° Funktionalitäten. Das Kandidatenerlebnis ist ähnlich positiv. 


So können Kandidaten im Vorfeld ihrer Bewerbung ihren neuen Arbeitsplatz aus der Ich-Perspektive betrachten und so ein Gefühl dafür bekommen, ob ihnen dieser Arbeitsplatz zusagt. Hierdurch können Bewerber selbst bestimmen ob ihnen das Arbeitsumfeld ihren Erwartungen entspricht und es wird ein positives Erlebnis mit der Arbeitgebermarke geschaffen.

Einsatz der VR-Technologie bietet mehrere Vorteile

Innerhalb des Videos können Gefahrenstellen und Arbeitsschritte in der virtuellen Ich-Perspektive durch grafische Highlights hervorgehoben werden. Diese Highlights sorgen für einen Wiedererkennungseffekt in der Realität. Durch die Sensibilisierung der Kandidaten werden die Risiken von Arbeitsunfällen und Störungen des Betriebsablaufs in der Einarbeitungsphase merklich reduziert. 


Videos mit dem Ziel der Rekrutierung können auf YouTube und Facebook veröffentlicht und so einer breiten Masse zugänglich gemacht werden. Videos die dem Zweck der Einarbeitung dienen und sensible Unternehmensbereiche enthalten, können ebenfalls auf YouTube "gelagert" und Bewerben individuell per persönlichem Link zur Verfügung gestellt werden. Die Aufnahme eines 360° Videos verursacht in der Regel keine Unterbrechung des Betriebsablaufs.


Der Einsatz der VR-Technologie ist also eine optimale Möglichkeit Kandidaten Zugang zum Betrieb zu ermöglichen ohne zeitraubende Anmelde- und Einweisungsprozesse und einem Risiko von 0% für Störungen im Betriebsablauf. Durch die verbesserte Möglichkeit der virtuellen Einarbeitung und der dadurch verringerten Arbeitsunfälle werden auch Fehlzeiten minimiert.