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job

Heute ist ein großer Tag. Viele verschiedene Tiere haben sich zum Vorstellungsgespräch eingefunden. Denn es geht um einen wirklich wichtigen Job. Mit viel Verantwortung.

Wer ist der richtige Kandidat, um all die Ostereier zu bemalen und auszuliefern? Jeder Bewerber hat verschiedene Fähigkeiten. Aber schließlich kann nur einer den Job kriegen. Frau Orthel von der ManpowerGroup führt die Gespräche. Sie ist schon sehr gespannt und bittet den ersten Kandidaten herein.

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elephant

Mit mächtig viel Getöse betritt als Erstes der Elefant den Raum. Ein stolzes und majestätisches Tier. Mit großen Ohren, großem Rüssel, großem Körper. Und der soll auf die kleinen, zerbrechlichen Eier aufpassen?

„Mhhh, entschuldigen Sie bitte, Herr Fant, aber glauben Sie, Sie sind der Richtige für den Job?“, fragt Frau Orthel. „Aber klar!“, trompetet der Elefant und setzt sich – PLONK – auf die Eier. „Oh je!“, sagt Frau Orthel ein bisschen enttäuscht. „Ganz ehrlich: Ihre Talente liegen eher woanders. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Weiterbildung? So in Richtung Großindustrie?“

Nach dem Gespräch mit Herrn Fant bittet Frau Orthel den nächsten Kandidaten herein.

Das Schnabeltier nimmt Platz. „Guten Tag, Frau Schnabel, in Ihrem Lebenslauf steht, Sie kommen aus Australien. Ist es da nicht sehr gefährlich?“ „Nun ja“, sagt das Schnabeltier, „wenn man gut aufpasst, passiert einem nichts.“ „Das ist gut. Nun zeigen Sie mir doch bitte, wie Sie mit den Eiern umgehen.“ Das Schnabeltier legt sich behutsam auf die Eier.

„Was machen Sie denn da?“, fragt Frau Orthel überrascht. „Ich brüte“, sagt Frau Schnabel. „Aber Sie sollen sie nicht ausbrüten. Sie sollen sie bemalen und verstecken, damit die Kinder sie zu Ostern suchen können.“ „Ich soll die Eier verstecken? Aber dann weiß ich ja gar nicht, wo sie sind. Was, wenn ihnen etwas passiert?“ „Das wird noch ein langer Tag“, denkt sich Frau Orthel und zeigt dem Schnabeltier die Tür.

platypus
ostrich

Ein riesengroßer Vogel betritt das Zimmer. Es ist ein Vogel Strauß. „Guten Tag, Frau Strauß. Setzen Sie sich doch.“ Der große Vogel mustert skeptisch das Zimmer. Sein Blick fällt auf das Eiernest. „Das sollen die Eier sein? Die sind ja viel zu klein. Das ist nichts für mich“, sagt Frau Strauß und plustert sich auf.

Mit rauschenden Federn verlässt sie schlagartig das Zimmer. Die arme Frau Orthel ist ein wenig verdutzt und denkt bei sich: „Jeder ist besonders in dem, was er tut.“ Sie bittet den Nächsten herein.

Erst passiert nichts – doch dann sieht Frau Orthel einen orangenen Blitz. „Was war das?“

Sie schaut sich im Büro um und entdeckt einen Fuchs, der an der Ecke des Schreibtisches sitzt. Er starrt fokussiert auf die Eier. „Ah, das sind Sie ja Herr Fuchs.“ Er reagiert nicht. „Herr Fuchs – ist Ihnen nicht wohl?“ Der Fuchs schielt kurz zu Frau Orthel hinüber und stürzt sich dann auf die Eier, um sie zu fressen.

Frau Orthel gelingt es gerade noch rechtzeitig die Eier in Sicherheit zu bringen. „Was ist denn in Sie gefahren? Machen Sie dass Sie raus kommen!“ ruft sie energisch.

fox
sloth

Der nächste Bewerber braucht ein bisschen länger. Es ist Herr Faul. Er ist ein Faultier. Eine halbe Ewigkeit vergeht, bis er es ins Büro schafft. „Guten Morgen, Herr … äh, Faul“, sagt Frau Orthel. „Wie haben Sie sich denn das heutige Gespräch vorgestellt?“ „Dürfte ich mich vielleicht erst einmal setzen?“, raunt das Faultier ein wenig verschlafen. „Gut, ich warte.“

Als sich das Faultier endlich hingesetzt hat, fragt Frau Orthel: „Also, das Jobprofil sieht vor, dass Sie bis Ostern alle Ostereier ausgeliefert haben, meinen Sie, Sie schaffen das?“ Herr Faul überlegt sehr lange, gähnt und sagt: „Ostern in wie viel Jahren?“ Frau Orthel rollt mit den Augen und sagt: „Haben Sie schon einmal über ein Training für mehr Power nachgedacht …?“

Entmutigt schlägt Frau Orthel die nächste Bewerbungsmappe auf und beginnt zu strahlen. Der Kandidat hüpft herein und setzt sich. „Herr Hase? Herr Oster Hase? Meine Güte, das sieht aber gut aus. Sie sind kinderlieb, flink, gut im Verstecken, fit und belastbar. Gibt es etwas, das Sie noch können?“ Herr Hase sagt wie aus der Pistole geschossen: „Ich hab eine Ausbildung zum Maler und Lackierer abgeschlossen.“

„Das ist ja perfekt!“ Frau Orthel ist glücklich. „Ich glaube, wir haben genau den Richtigen für den Job gefunden.“

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