10 Tipps zur Förderung einer Kultur des Respekts und der Zugehörigkeit für LGBTQ+-Mitarbeitende
Der Pride Month ist weithin bekannt als eine Zeit, um Diversität und Inklusion zu feiern und die Verbundenheit mit der Community der Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transsexuellen und Queers (LGBTQ+) zu zeigen. Für Organisationen und Unternehmen auf der ganzen Welt ist es auch eine Erinnerung daran, dass wir mit Hochdruck daran arbeiten müssen, Arbeitsplätze einladend für alle zu gestalten.

Bei den Hunderttausenden von Kunden, mit denen die Manpower weltweit zusammenarbeitet, unterstützen wir unsere Partner dabei, ihre Ambitionen mit klaren, umsetzbaren Plänen auszurichten, um mehr Inklusion bei der Einstellung von Mitarbeitenden zu erreichen und die eingestellten Talente zu halten. Hier sind 10 Tipps für den Anfang (laden Sie sich auch den inklusiven LGBTQ+ #WordsatWork Guide herunter, um mehr über die korrekte Verwendung von Pronomen und weitere Themen zu lernen):
- Informieren Sie sich. Beginnen Sie mit den Verhaltensstandards des Menschenrechtsbüros der Vereinten Nationen. Sie enthalten den Input von Hunderten von Unternehmen aus verschiedenen Branchen und bieten eine Anleitung, wie man die Rechte von LGBTQ+-Mitarbeitenden am Arbeitsplatz, auf dem Markt und in der Gesellschaft respektiert und unterstützt.
- Entwickeln Sie eine effektive und globale Unternehmensrichtlinie zu Diversität, Gleichberechtigung, Inklusion und Zugehörigkeit (DGIZ). Ihre Richtlinie sollte Ihre Verpflichtungen formulieren und sich klar auf sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität und Geschlechtsausdruck sowie Geschlechtsmerkmale/Intersexualität beziehen. Sie sollte auch die Verantwortlichkeiten Ihres Unternehmens und der Mitarbeitenden erklären und darlegen, was passiert, wenn gegen diese Richtlinie verstoßen wird. Multinationale Unternehmen müssen auch eine einheitliche globale Umsetzungsstrategie haben – in dem Bewusstsein, dass die Konzepte der Gleichberechtigung und der fairen Behandlung der LGBTQ+-Community in vielen Märkten oder Regionen möglicherweise nicht gut genug verankert sind.
- Stellen Sie die Zustimmung der Mitarbeitenden und des Managements sicher, einschließlich der Verpflichtung, die DGIZ-Strategie voranzutreiben. Erweitern Sie die Soft Skills der Mitarbeitenden in Bezug auf Empathie, indem Sie sie mit anderen Standpunkten und Perspektiven konfrontieren. Schulen Sie sie regelmäßig zum Thema DGIZ, stellen Sie sicher, dass sie mit Ihren Richtlinien vertraut sind und erwägen Sie, Anreize für Führungskräfte zu schaffen, indem Sie ihre Verpflichtungen in einem Performance-Framework festlegen.
- Nutzen Sie die Technologie, um Best Practices zu etablieren. Es gibt jetzt Technologie für DGIZ, um Ihr Unternehmen mit Richtlinien und Maßnahmen zu unterstützen, zeitnahe Analysen zu liefern, Voreingenommenheit zu erkennen und zu reduzieren, mehr Transparenz und Sichtbarkeit einzuführen und Mitarbeiterschulungen zu unterstützen. Laden Sie das Toolkit „Diversity, Equity and Inclusion 4.0“ des Weltwirtschaftsforums herunter, um all die Möglichkeiten und Rechenschaftspflichten zu erkunden, die die Technologie jetzt bietet.
- Schaffen Sie eine Kultur der bewussten Inklusion. Ein einladender Arbeitsplatz ist einer, an dem sich Menschen mit unterschiedlichen demografischen und psychologischen Hintergründen gesehen, gehört und wertgeschätzt fühlen – nicht, indem sie sich anpassen, sondern indem sie eine andere Perspektive einbringen, um die Homogenität von Einstellungen, Werten und Überzeugungen zu reduzieren. Dadurch werden auch das Gruppendenken und die Voreingenommenheit bei der Entscheidungsfindung in Schach gehalten. Wenn Ihr Unternehmen es mit der Allyship und Chancengleichheit für Mitarbeitende der LGBTQ+-Community ernst meint, müssen Sie mehr als nur Programme entwickeln. Um die Kultur wirklich zu verändern, sollten Sie proaktive Schritte unternehmen, um einen vielfältigen Bewerberpool für Führungs- und Vorstandspositionen zu fördern und Führungskräfte und Mitarbeitende im Hinblick auf die Bedeutung von Inklusion zu schulen und zu motivieren.
- Ernennen Sie Führungskräfte mit diesen drei Eigenschaften. Eine Veränderung der Kultur beginnt von ganz oben. Wenn Ihr Unternehmen es mit seinen DGIZ-Richtlinien ernst meint, beginnen Sie mit dem Aufbau eines diversen Führungsteams innerhalb der Organisation. Stellen Sie sicher, dass Menschen mit mehr Neugierde, Bescheidenheit und Mut nicht übersehen werden. Idealerweise wählen Sie Führungskräfte, die eine Leidenschaft für das Lernen zeigen, Demut haben, um Fehler zuzugeben, und Courage, um mutig zu handeln und sich gegen Ungerechtigkeiten auszusprechen.
- Gründen Sie ein Unterstützungsnetzwerk für die LGBTQ+-Community. Damit Richtlinien zur Unterstützung der LGBTQ+-Community effektiv sind, um LGBTQ+-Mitarbeitende zu gewinnen und zu halten, sollten die Maßnahmen Ihres Unternehmens eine hohe Sichtbarkeit haben. Unterstützen Sie beispielsweise die Bemühungen von LGBTQ+-Mitarbeitenden, ihre eigenen Mitarbeitergruppen zu gründen, und geben Sie ihnen die gleichen Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten, wie Sie sie auch jeder anderen Gruppe bieten würden.
- Engagieren Sie sich in der Community. Partnerschaften mit lokalen LGBTQ+-Gruppen wie Jugendzentren, Gemeindezentren, Interessenvertretungen und Wohltätigkeitsorganisationen, zeigen ein langfristiges Engagement für LGBTQ+-Mitarbeitende. Dies kann auch dazu beitragen, dass Ihr Unternehmen die Herausforderungen, mit denen diese Mitarbeitenden konfrontiert sind, besser versteht. Dadurch werden Ihre unternehmenspolitischen Entscheidungen bereichert und Ihr Unternehmen hat die Möglichkeit, einen positiven gesellschaftlichen Wandel zu unterstützen.
- Hören Sie zu, entschuldigen Sie sich und lernen Sie aus Ihren Fehlern. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Sie im Laufe der Zeit Fehler machen werden. Wenn Sie für eine Mikroagression oder eine Handlung der Ausgrenzung gegenüber LGBTQ+-Kolleg*innen oder -Mitarbeitenden gerügt werden, ist es wichtig, mit Mitgefühl, Anteilnahme und Demut zu reagieren. Schenken Sie der anderen Person Gehör, entschuldigen Sie sich aufrichtig und stellen Sie sich nicht selbst in den Mittelpunkt.
- Setzen Sie Ziele und messen Sie Ihre Fortschritte. Die wichtigsten Entscheidungsträger*innen Ihres Unternehmens sollten regelmäßige Fortschrittsberichte über die DGIZ-Maßnahmen erhalten, einschließlich Informationen über die Erfahrungen und das Engagement der Mitarbeitenden. Beauftragen Sie einen leitenden Angestellten mit der Überwachung und Leitung von DGIZ-Initiativen, Schulungen und Trainings. Was gemessen wird, wird auch umgesetzt.
Wir bei der ManpowerGroup glauben, dass Unternehmen die Verantwortung haben, einen positiven Beitrag zum gesellschaftlichen Wandel zu leisten. Das bedeutet, dass wir bewusst diverse und inklusive Arbeitsplätze schaffen und die besten Mitarbeitenden nach Talent und ohne Diskriminierung einstellen. Dies ist nicht nur die richtige Vorgehensweise, sondern Studien zeigen auch immer wieder, dass sich inklusive Praktiken positiv auf das Geschäftsergebnis auswirken.
Um mehr über die Macht der Sprache zur Förderung eines inklusiven Arbeitsplatzes zu erfahren, laden Sie den inklusiven LGBTQ+ #WordsatWork Guide herunter.
Helfen Sie uns, den Arbeitsplatz zu einem Ort zu machen, an dem Diversität wertgeschätzt wird. Nehmen Sie an unserer LGBTQ+-Umfrage teil – anonym und in weniger als 5 Minuten beantwortet. Vielen Dank!