Arbeitsmarktbarometer / MEOS Q1-2022
03.01.2022 - Positives und optimistisches Einstellungsklima bei deutschen Unternehmen für das erste Quartal 2022

2022 beginnt das 60. Jahr des Arbeitsmarktbarometers (seit 17 Jahren in Deutschland). Bekannt auch als ManpowerGroup Employment Outlook Survey (MEOS), ist die Studie seit Jahrzehnten ein international anerkannter Indikator zur Einschätzung der zukünftigen Arbeitsmarktentwicklung. Die Studie misst repräsentativ die Erwartungshaltung von Arbeitgebern zur Beschäftigungslage ihres eigenen Unternehmens in Bezug auf das jeweils vorausliegende Quartal. Die Ergebnisse sind aufgeschlüsselt nach Branchen und Regionen und finden weltweit Beachtung bei Ökonomen, Arbeitsmarktexperten und Finanzanalysten.
Wichtigste Ergebnisse für Deutschland:
- Alle Branchen prognostizieren Stellenzuwächse im ersten Quartal 2022, das Baugewerbe gibt die beste Beschäftigungsprognose ab
- Arbeitgeber in Berlin erwarten den bundesweit stärksten Stellenmarkt. Die schwächste Region ist das Ruhrgebiet.
- Positive Wachstumsprognosen finden sich über alle Unternehmensgrößen hinweg
- Ergebnis einer Zusatzbefragung aus aktuellem Anlass: Der Großteil der Betriebe schreibt Impfungen vor
Erfolg und Bedeutung der MEOS-Studie
Alleinstellung - Zukunftsfokussierung - Vergleichbarkeit. Die Analyse ist einzigartig in Bezug auf Größe, Fokus und Langlebigkeit. Mit Blick auf den Arbeitsmarkt hat die Studie seit 1962 einen vorausschauenden Fokus, bei der die Zielgruppe nach ihrer Prognose für das jeweils folgende Quartal befragt wird. Das bietet Vergleiche und Erkenntnisse über einen langen Zeitraum. Die Umfrage basiert auf der vierteljährlichen Befragung von mehr als 39.000 Arbeitgebern in Unternehmen und im öffentlichen Sektor in 40 Ländern.

60 Jahre Arbeitsmarktbarometer
Deutsche Ergebnisse zum Download:
> Deutscher Länderreport Arbeitsmarktbarometer Q1-2022 (PDF)

Globaler Überblick:
> Globale Website zu MEOS und englische MEOS Studie (EN)
Archiv:
Der Ergebnisvergleich über einen längeren Zeitraum lässt zahlreiche gesamtwirtschaftliche Rückschlüsse zu. > Archiv