Deutsche Unternehmen wollen auch 2023 neue Mitarbeiter einstellen
Fachkräftemangel hält weiter an, vor allem in der Finanz- und Immobilienbranche, im Industriesektor sowie im Gesundheitswesen.

Leadersnet, ein Portal mit Wirtschaftsnachrichten aus Deutschland, berichtet über geplante Neueinstellungen bei deutschen Unternehmen und anhaltendem Fachkräftemangel im Jahr 2023. Hier bezieht sich Leadersnet auf die Ergebnisse des Arbeitsmarktbarometers Q1-2023 der ManpowerGroup, für das erste Quartal.
So planen 33 Prozent der Unternehmen in Deutschland Neueinstellungen. Der Netto-Beschäftigungsausblick (NBA)* liegt saisonbereinigt bei insgesamt plus 17 Prozent. Das sind jedoch drei Prozentpunkte weniger zum Vorquartal und minus 17 Prozentpunkte zum Vorjahreszeitraum.
Iwona Janas, Country Managerin der ManpowerGroup Deutschland, sieht die Jobaussichten den Studienergebnissen nach, im kommenden Quartal weiterhin gut und positiv. Arbeitgeber sind bereit, dringend benötigte Talente einzustellen, wenn auch nicht mehr so deutlich und stark wie im Vorjahr. Es sei ein optimistisches Signal für das Jahr 2023, wenn man Rekordinflation, kriegerischer Auseinandersetzungen, Klimakrise und Lieferengpässen berücksichtigt.
Die Studie belegt, dass die Effekte am deutschen Arbeitsmarkt mit der globalen Entwicklung korrespondieren. Die Einstellungsabsichten sind zurückhaltender als im Vorjahreszeitraum, bedingt durch die Sorge vor einer drohenden Rezession und einer weiter anhaltenden Inflation.
Hier geht es für weitere Details zur Studie Arbeitsmarktbarometer Q1-2023 sowie zum kompletten Medienbeitrag.
Der Beitrag erschien auf der Online-Plattform von Leadersnet am 16.01.2023.
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