Zeitarbeit: Auf dem Weg zur Partnerbörse?
Der Arbeitskräftemangel verändert das Machtgefälle zwischen Beschäftigten und Kunden in der Zeitarbeitsbranche. Personaldienstleister werden zu Vermittlungsplattformen.

Die Personalwirtschaft berichtet vom Austausch der Expertenrunde Round Table Zeitarbeit. Sie diskutierten über Trends und Herausforderungen in Ihrer Branche. Teilnehmende der ManpowerGroup war Kathrin Hess, Managing Director der Tochterfirma Manpower.
Trotz vergangener und aktueller Herausforderungen, darunter umstrittene Gesetze, die Corona-Krise und der Krieg in der Ukraine, bleibt die Zeitarbeitsbranche vorsichtig optimistisch für die Zukunft. Die Expertenrunde deutete an, dass könnte sogar am Fachkräftemangel liegen.
Folgende Themen wurden diskutiert:
- Probleme mit dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz
- Schwierige Gespräche im Automotive-Bereich
- Kleine Personaldienstleister stehen unter Druck
- Gute Geschäfte mit dem Mittelstand
- Mitarbeitende in den Vordergrund rücken
- Unternehmen fehlt Recruiting-Wissen
- Ohne EU-Zuzüge geht es nicht
- Neue Verrechnungsmodelle könnten helfen
- Zeitarbeitszulassung von Nicht-EU-Ausländern
- Neue Beraterrolle für Zeitarbeitsfirmen
- Chancen und Grenzen von KI
Kathrin Hess von der Manpower Group betont die hohe Volatilität in der automobilen Zeitarbeitsbranche, verstärkt durch Lockdowns und Krieg. Flexibilität und effektive Kommunikation seien hier entscheidend, um wechselnde Bedarfe schnell anpassen zu können. Bei der Vermittlung von EU-Zeitarbeitenden würden dagegen flexible Abrechnungsmodelle helfen. Zudem beobachtet sie, dass Menschen anspruchsvollere Arbeit bevorzugen würden, was bei den Ausschreibungen zu berücksichtigen sei.“
Erfahren Sie alle Details im vollständigen Beitrag auf der Online-Plattform des Fachmagazins für den Job HR.
Der Beitrag erschien in der Personalwirtschaft am 27.09.2023.