Die wachsende Relevanz von Statement of Work
Die Zahl externer Arbeitskräfte steigt und die Bedeutung von Statement of Work (SoW) nimmt zu. Das Faktenblatt zeigt, wie Unternehmen Werkverträge managen können.
Mehr Talent im Unternehmen mit Statement of Work
Statement of Work: Ein mächtiger Begriff, der die Vorstellungen von Menschen und Unternehmen zum Thema Arbeit verändern kann. Laut einer Folge des Transform Talent Podcast zählen SoWs (Werkverträge) heute bei einem Wachstum von 21 Prozent im Jahresvergleich zu den größten Ausgabenkategorien für Unternehmen. Dieser rasante Anstieg liegt auch an einem stärkeren Compliance-Bewusstsein in deutschen Unternehmen und einer verbesserten Planbarkeit von klar definierten Gewerken. Denn immer mehr Unternehmen streben im Sinne von Risikoverlagerung, Qualität und Kostenkontrolle lösungsbasierte Ansätze an.
Festlegung klarer Erwartungen
Was ist der wesentliche Unterschied zwischen einem klassischen Dienstvertrag und einem Werkvertrag? Dieser besteht in der geschuldeten Leistung des Auftragnehmers und der daraus resultierenden Abrechnungsweise, die der Vertrag für ein einzelnes Projekt vorsieht. Bei einem Dienstvertrag wird lediglich die vereinbarte Arbeitsleistung geschuldet. Das bedeutet, dass die Abrechnung anhand der geleisteten Stunden oder Tage erfolgt. „Ein Werkvertrag ist im Wesentlichen der ausformulierte Vertrag. Dieser beinhaltet Ergebnisse, den Zeitrahmen, die Meilensteine und letztlich den gesamten Lebenszyklus einer bestimmten beauftragten Arbeitsleistung.“, sagt Sana Ali, Service Procurement Manager bei Talent Solutions TAPFIN. Bei einem Werkvertrag wird also das konkrete Ergebnis geschuldet und nur die Erreichung und Abnahme dessen abgerechnet.
Beschleunigung des Prozesses
Technologien haben die räumliche Trennung von Standorten und Fachkräften ermöglicht. Infolgedessen wünschen sich Arbeitskräfte flexiblere Bedingungen. Daher wechseln Unternehmen zunehmend zu einem lösungsbasierten Ansatz in Bezug auf Risikoverlagerung, Qualitätssicherung und Kostenkontrolle. Indem für Lösungen statt für expliziten Aufwand bezahlt wird, können Unternehmen den Personalbedarf schnell und flexibel erweitern und gleichzeitig Zugang zu den benötigten Fähigkeiten erhalten.
Die wachsende Bedeutung von SoW zeigt sich bei Google: Noch nie wurde der Begriff „Statement of Work“ so oft gesucht wie 2020. Die Zukunft von SoW ist rosig und Unternehmen, die jetzt ihre Prozesse durchdenken, können Risiken vermindern, die Qualität sichern und Kosten kontrollieren.
Unser Faktenblatt zeigt auf, wie wir Unternehmen dabei unterstützen, ihre Werkverträge kosteneffizient, compliant und transparent zu managen.

Faktenblatt zum Download anfordern: