Arbeitsmarkt verliert an Schwung
Die WirtschaftsWoche berichtet über die Arbeitsmarktprognosen für 2023 und bezieht sich dabei auf das Arbeitsmarktbarometer Q1-2023 der ManpowerGroup.

Betriebe in Deutschland stellen im ersten Quartal weiter ein – aber in verringertem Tempo. So berichtet die WirtschaftsWoche zur Arbeitsmarktprognose für 2023. Dabei bezieht sich das Wirtschaftsmagazin auf das Arbeitsmarktbarometer der ManpowerGroup für das erste Quartal 2023 sowie den anerkannten Ökonomen Bernd Fitzenberger, Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.
Der Arbeitsmarkt bleibe zwar robust, werde sich jedoch nicht komplett vom drohenden Abschwung abkoppeln können, so die Prognose von Fitzenberger für 2023. Unternehmen haben aktuell zu viele Risikofaktoren und die gravierenden Reallohneinbußen im Jahr 2022 sieht er als potenzielle Jobbremse.
Das passt auch zu den Ergebnissen des Arbeitsmarktbarometers mit seiner weltweiten Befragung von fast 40.000 Unternehmen (davon 1.000 deutsche Firmen) zu ihren Jobplänen. Der Nettobeschäftigungsausblick (NBA) ist saisonbereinigt im ersten Quartal mit 17 Prozent positiv, allerdings 3 Punkte weniger als im letzten Quartal und ganze 17 Punkte schlechter als im Vorrahresvergleich. Der NBA ist die Differenz zwischen dem Anteil von Firmen, die Jobs schaffen beziehungsweise abbauen wollen.
Ein Blick auf die Detailergebnisse:

Betriebe mit einer Firmengröße zwischen 50 und 249 Beschäftigten planen die meisten Einstellungen, Klein- und Großbetriebe verhalten sich vorsichtiger. Regional hat Ostdeutschland den größten NBA-Einbruch von minus 10 Punkte.
Erfahren Sie mehr und lesen Sie den vollständigen Print-Beitrag im beigefügten PDF. Ausführliche Informationen zum Arbeitsmarktbarometer Q1-2023 finden Sie im Bereich Studien.
Der Beitrag ist erschienen in der Printausgabe der WirtschaftsWoche am 05.01.2023.
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